Das Rezept der Zukunft E-Rezepte

Illustration: Frau bedient Körpergroßen Smartphone

Inzwischen haben Ärzte in ihrer Praxis Software Auswahlmöglichkeiten zwischen dem Druck eines Rezeptes oder der Erstellung einer digitalen Version. Dieses sogenannte E-Rezept wird auf einem Server verschlüsselt. Der Patient bekommt ein Zugriffsrecht auf dieses E-Rezept. Dies geschieht beispielsweise über ein QR-Code, mit dem nur dieser Patient auf diese Verordnung zugreifen kann.

Ihre Apotheke wird anschließend vom Patienten dazu ermächtigt auch das E-Rezept zuzugreifen. Sie scannen den Code des Patienten, um seine Verordnung innerhalb der Apothekensoftware anzuzeigen und den Patienten das Arzneimittel aushändigen zu können oder Ihre Apotheke damit beliefern zu lassen. Auf Ihrem Server wird der Belieferung Status des E-Rezeptes angezeigt. Sie übermittelt die Verordnung anschließend digital an das Rechenzentrum von dem es zur Krankenkasse weitergeleitet wird. Für online weniger versierte Personen wird das klassische Papierrezept für Ihre Kunden ebenso erhalten bleiben.

E-Rezept auf Smartphone in Händen

Seit dem 16. August 2019 ist das Gesetz zu dem „E-Rezept“ bereits in Kraft getreten. Bis zum 30. Juni 2020 werden die technischen Festlegungen für die allgemeine elektronische Übermittlung von elektronischen Rezepten feststehen. Hierfür wird zurzeit eine sichere Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen aufgebaut. Innerhalb dieser sind Apotheker für das Projekt „E-Rezept“ zuständig. Im vergangen Jahr haben Ärzte und Apotheker daher angefangen innerhalb dieser Infrastruktur E-Medikationspläne auszutauschen.